Photonics an der FH Graubünden
Hier entstehen Lichtgestalten
Technologie der Zukunft
Wie Licht unseren Alltag verändert
Was ist Photonik? Kurz gesagt: die Wissenschaft und Technologie des Lichts. Zum Beispiel ist sie dafür verantwortlich, dass unsere Smartphones Gesichter in Millisekunden erkennen oder warum teilautonome Fahrzeuge rechtzeitig vor Gefahren im Strassenverkehr warnen können.
Hinter ultradünnen OLED-Bildschirmen, intelligenten Sortieranlagen, lasergeschliffenen Brillen, medizinischen Endoskopen, superschnellen Glasfasernetzen und berührungslosen Sensoren im Badezimmer: überall steckt diese Zukunftstechnologie. Photonics durchdringt bereits heute alle Lebensbereiche und wird morgen der Standard im Engineering sein.
«Im Moment ist der Aufklärungsbedarf verständlicherweise noch recht gross», erklärt Prof. Dr. Tobias Leutenegger, Photonics-Studienleiter an der FH Graubünden. Leutenegger, der nach seiner Promotion an der ETH Zürich selbst in der Industrie tätig war, brennt für sein Fach. Er weiss, dass Jugendliche hier nicht nur theoretische Physik büffeln, sondern von Beginn an greifbare Technologien entwickeln, die das tägliche Leben verbessern.
Praxis ab dem ersten Semester
Photonics an der FH Graubünden
Der Bachelorstudiengang Photonics an der FH Graubünden zeichnet sich durch seine ausgeprägte Praxisnähe aus. Rund 20 Prozent der Studienzeit verbringen die Studierenden direkt bei der praktischen Arbeit im Labor – hier wird genauso gelötet und geschraubt wie programmiert und konfiguriert. Der ideale Einstieg gelingt allen, die ein starkes Interesse an Technik und Freude an handfester Innovation mitbringen.
Das interdisziplinäre Umfeld an der FHGR ist einzigartig: Hier treffen Gymnasiast*innen auf gelernte Elektroniker*innen, Informatiker*innen, Optiker*innen, Polymechaniker*innen und Physiklaborant*innen. Sie alle lernen in kleinen, familiären Gruppen und profitieren von der engen, persönlichen Begleitung der Dozierenden.
Studienleiter Tobias Leutenegger beschreibt die Lernphilosophie schmunzelnd als «begleitetes In-die-Wand-Laufen»: «Wir schauen im Labor, dass nichts passiert und die Studierenden sicher wieder aufstehen. Aber wenn sie einen Fehler einmal selbst gemacht und gelöst haben, vergessen sie ihn nie wieder. So lernt man echtes Engineering und so entsteht Innovation.»
Enge Wirtschaftskooperationen
Hervorragende Berufsaussichten
Dass die Absolvierenden der FH Graubünden auf dem Arbeitsmarkt heiss begehrt sind, hat einen einfachen Grund: Die Tech-Branche wächst rasant und sucht händringend nach praxisorientierten Photonics-Spezialist*innen. Um den Übergang vom Studium in den Beruf so nahtlos wie möglich zu gestalten, arbeitet die Hochschule eng mit der Industrie zusammen. Ein starkes Partnernetzwerk aus rund 50 führenden regionalen und nationalen Hightech-Unternehmen ist direkt in das Studienkonzept eingebunden.
Viele Studierende arbeiten bereits während ihres Studiums an realen Projekten dieser Firmen und knüpfen wertvolle Kontakte zu zukünftigen Arbeitgebenden. Das Resultat spricht für sich: Die grosse Mehrheit der Absolvierenden hat bereits vor dem offiziellen Studienabschluss einen festen Arbeitsvertrag in der Tasche. Für Eltern bietet das Studium an der FHGR somit die Gewissheit, dass ihr Nachwuchs eine exzellente, zukunftsorientierte Ausbildung absolviert, die direkt in krisensichere und anspruchsvolle Positionen führt.